Longboarding lernen auf dem L-Beach #8

Longboard-Workshop beim L-Beach
Foto by I AM MIA

In diesem Jahr fand das L-Beach Festival zum letzten Mal statt. Zum ersten Mal dagegen standen viele auf einem Longboard. Bei zwei Workshops für Anfängerinnen* und einer Rollrunde konnten die rund 50 Teilnehmerinnen* erfahren, wie einfach es am Ende doch ist, sich auf einem rollenden Untergrund fortzubewegen oder wie schön es ist, in einer Gruppe zu fahren. 

Nachdem Sonja und ich letztes Jahr schon einmal Workshops auf dem L-Beach gegeben haben und die Resonanz viel größer als erwartet war, waren wir froh, in diesem Jahr wieder dabei sein zu können. Es gab viele neue Gesichter, einige kannten wir von letztem Jahr. Ein schöneres Feedback von einigen Teilnehmerinnen* vorab hätte es gar nicht geben können:

„Nach eurem Workshop letztes Jahr habe ich mir ein Longboard gekauft und seitdem fahre ich immer damit rum.“

Das hat uns riesig gefreut! Manche haben ihr Wissen auch an ihre Kinder oder Freund_innen* weitergegeben. Oder durch das gemeinsame Skaten Freundschaften geschlossen.

Ganz oben auf der Agenda: Bremsen

Bevor es mit dem Rollen losging, mussten wir erst mal die Gruppe koordinieren. Wir teilten auf zwischen denen, die noch nie auf einem Board standen und denen mit Erfahrung. Bei so viel Andrang waren die Leihboards, die uns in diesem Jahr wieder der Longboardshop Lassrollen in Berlin zur Verfügung gestellt hat, sofort vergriffen. Vielen Dank noch mal für die Unterstützung! Einige hatten ihre eigenen Longboards dabei, sodass am Ende alle mitmachen konnten.

Leider konnte ich wegen einer Fußverletzung nicht selbst rollen, sondern nur daneben stehen und erklären. Aber grade bei den Anfängerinnen* war ich sehr überrascht, wie schnell sie den Dreh raus hatten. Und auch wenn viele schon rollen konnten, gab es beim Bremsen noch einige Lücken. Die haben wir aber mit einigen kleinen Übungen aufgefüllt. Falls ihr was verpasst habt, hier noch mal ein kurzes Tutorial zum Bremsen.

Longboard, Skateboard, Cruiser – egal

Die Basics, die bei diesem Workshop mitgenommen wurden, können genauso gut aufs Skateboard oder den Cruiser übertragen werden. Also an alle: wenn ihr also vorhabt, auf ein anderes Board zu wechseln, macht euch nur vorher klar, dass ihr euch ein bisschen umgewöhnen müsst. Je kleiner das Board, desto wackliger – aber auch wendiger – wird’s. Je härter die Rollen, desto weicher sollte der Untergrund sein, damit ihr smooth fahren könnt. Und ein Brett ist nicht gleich ein Brett, sondern öffnet euch Zugang zu unterschiedlichsten Möglichkeiten, zu Kultur, Bewegungsfreiheit, Tricks…also probiert euch aus, wo es die Gelegenheit dazu gibt!

Für mich war der L-Beach wieder eine ganz besondere Erfahrung. Mir hat es großen Spaß gemacht, euch etwas beizubringen. Am liebsten hätte ich noch viel mehr Zeit gehabt (oder kleinere Gruppen), um individueller mit euch zu skaten.

Ich würd mich jedenfalls freuen, euch wieder zu sehen. Laut Gerüchteküche soll das Festival im nächsten Jahr in anderer Form weitergeführt werden… Bis dahin, habt einen schönen Sommer auf dem Board, kommt zu einer Beginner Session von Skate Girls Berlin oder informiert euch auf diesem Blog, auf meiner Linkliste oder in den sozialen Netzwerken.

 

Photos by me and I AM MIA

(Findet ihr euch im L-Beach After Movie? Made by I AM MIA)


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