Sollte ich bei einer Rollrunde mitfahren?

Dass es diese sogenannten Rollrunden in Berlin gibt, habe ich immer mit halben Ohr mitbekommen, aber nie beachtet. Regelmäßige Termine einhalten und Skaten hat für mich bisher nicht ganz zusammengepasst. Aber vielleicht war ich auch nur skeptisch. Ich kenne da ja niemanden. Kann ich da überhaupt mithalten? Na solche Gedanken eben. Vielleicht geht’s euch genauso?

Wirklich, ich hatte keine Ahnung!

Das erste Mal habe ich mich einer Rollrunde mittendrin angeschlossen. Es wurde bereits dunkel als plötzlich im Licht der Autoscheinwerfer ein paar Longboards auftauchten. Und dann wurden es immer mehr und mehr. Ich wurde in einen Sog aus Boardern, Musik, Licht, Kameras und Jubelrufen gesogen. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment denke. Die Fahrt ging quer durch Mitte und entgeistert blickende Touristen. In der Nähe der Friedrichstraße sind wir für eine Pause zum Stillstand gekommen. Unsere Shirts waren schweißnass, die Beine zittrig und viele glückliche Gesichter haben das Wasser nur so in sich hinein geschüttet.

Bei der zweiten Rollrunde bin ich zum Lassrollen Shop gegangen, wo sich die Gruppe vorher gesammelt hat. Alle waren entspannt, manche haben noch die ein oder andere Rolle rangeschraubt. Als es losging, hat sich die Gruppe auf der Straße breit gemacht. Sie wurde von bassgeladener Musik angeführt und von einem der Shopmitarbeiter geschlossen, sodass niemand verloren ging. Auf der Landsberger Allee ging’s einen steilen Berg runter. Vor mir, hinter mir, neben mir jubelnde Boarder. Und immer wieder das Schleifen der abbremsenden Füße auf Asphalt.

Ihr solltet euch schon etwas sicher auf dem Board fühlen, um bei Rollrunden mitfahren zu können. Aber keine Angst, die Gruppe nimmt Rücksicht und rast euch schon nicht davon!

Wann und wo Rollrunden in Berlin stattfinden, könnt ihr hier nachlesen.


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